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Den dritten Fackelzug für ihr behindertes Patenkind führte die Jugendfeuerwehr Reken am 29.12.2009 durch. Mit großer Unterstützung durch die Kameraden der aktiven Wehr, sowie Alters- und Ehrenabteilung, begann der Fackelzug bei einsetzender Dunkelheit. Von der St. Elisabeth Kirche im Rekener Ortsteil Bahnhof-Reken, ging es mit über 50 Feuerwehrleuten über die Elisabethstraße zur evangelischen Friedenskirche. Wie schon in den letzten Jahren, führten junge Musiker aus den Reihen der Jugendfeuerwehr den Zug musikalisch an. Bei der Ankunft am Haupteingang der Friedenskirche, begrüßte Pastor Dirk Fleischer, der auch Mitglied der Feuerwehr Bochum ist, die Zugteilnehmer. Unter den Klängen des evangelischen Posaunenchores, der die nun folgende kleine Andacht musikalisch begleitete, ging es ins Innere der gut gefüllten Kirche. Die Jugendfeuerwehr, führt den Fackelzug seit drei Jahren durch. Mit dem Licht der Fackeln wollen die Kameraden der Jugendfeuerwehr ihrem Patenkind in Indien gedanklich nahe sein. Die Jugendfeuerwehr hat für ihr Patenkind eine Spardose der besonderen Art. Wie könnte es bei der Feuerwehr anders sein, als das die Spardose aus einem Blaulicht gefertigt und heißt deshalb einfach „Spendenblaulicht“ heißt. Neben der festen monatlichen Unterstützung des Patenkindes aus der Jugendkasse, wird dieses Blaulicht das Jahr über bei besonderen Anlässen von den aktiven und passiven Kameraden der Feuerwehr Reken gefüllt. Am Ende des Fackelzuges, wird dieser Spendenbetrag an Pater Sojan, dessen Orden die Kinder in Indien betreut, übergeben.
In der Andacht ging Jugendfeuerwehrwart Georg Holthausen mit einer kleinen Geschichte auf die Lage des Patenkindes und seiner Lebensgefährten in Indien ein. Er verglich ihre Situation mit der eines in Bergnot geratenen Bergsteigers, der nur mit Hilfe eines Hubschraubers aus seiner verzweifelten Lage gerettet werden konnte. Nach seiner Rettung empfand dieser Bergsteiger jedes Mal, wenn er später Rotorengeräusche hörte, ein gutes und dankbares Gefühl. Den meisten teilnehmenden Feuerwehrkameraden sind auch diese Geräusche aus den Einsätzen bei Unfällen der vergangenen Jahre bekannt. Wie mögen da wohl ihre Gedanken gewesen sein?
Pater Sojan, bedankte sich in seiner Rede bei der Rekener Feuerwehr für die geleistete Arbeit zugunsten der geistig behinderten Kinder in Indien. Er sagte, dass die Rekener Feuerwehr durch ihre Unterstützung auch in Indien brennende Probleme „löschen“ würde.
Nach der Andacht ging es dann noch in den Gemeindesaal der Friedenskirche. Hier hatten fleißige Helfer noch einen Apfelpunsch und Bratäpfel für die Teilnehmer des Fackelzuges vorbereitet.
Die Jugendgruppensprecher und der Gemeindejugendfeuerwehrwart wurden hier noch vom anwesenden „borio.tv“ zu einem Interview vor die Kamera gebeten. Sie erklärten kurz die Beziehung und die Kontakte zu den geistig behinderten Kindern in Indien.
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